VW, Seat und Skoda: Rückruf für kleinen TSI-Motor

Knapp 9.200 Fahrzeuge zahlreicher Baureihen mit dem Dreizylinder-Aggregat könnten die Emissionsgrenzwerte überschreiten.

1.0 TSI Motor mit 66 kW / 90 PS im VW Up anno 2016
Bild: Volkswagen AG

Trotz langer Modellliste ist ein neuer Rückruf im VW-Konzern eher überschaubar. In Summe geht es bei VW, Seat und Skoda um etwa 9.200 Fahrzeuge, wovon knapp 2.000 in Deutschland registriert sind. Bei den Modellen mit Dreizylinder-TSI-Motor in verschiedenen Leistungsstufen droht laut einem Skoda-Sprecher eine Überschreitung der gesetzlichen Emissionsgrenzwerte im Fahrzyklus.

Ursache dafür sind „Einspritzventile mit kritischen Leckageraten außerhalb der zulässigen Zeichnungstoleranzen“, wie ein Seat-Sprecher ergänzte. Dadurch könne nach Abstellen des Motors eine geringe Menge Kraftstoff in den Brennraum gelangen. Neue Einspritzeinheiten, die im Rahmen eines zwei- bis dreistündigen Werkstattaufenthalts montiert werden, sollen Abhilfe schaffen.

Bei VW geht es um 4.800 Exemplare (davon 1.190 in Deutschland), bei Seat um 2.283 (467 in D) und bei Skoda um 2.109 (331 in D) folgender Modellreihen:

  • VW (Aktionscode „24FO“) – Caddy, Golf, Passat, Polo, Sharan, Sportsvan, Touran, T-Cross, T-Roc, Up
  • Seat („24FP“) – Arona, Ateca, Ibiza, Leon, Toledo
  • Skoda („24FQ“) – Fabia, Kamiq, Karoq, Octavia, Rapid, Scala, Superb.

 

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