Honda-Rückruf: Kurzschlussgefahr beim HR-V

Weil ein Kabelbaum auf Höhe des Getriebes beschädigt werden könnte, bekommen hierzulande knapp 6.500 Halter eines Fahrzeugs mit Handschaltung und Ottomotor in diesen Tagen Post.

Ein blauer Honda HR-V fährt 2015 über eine Hängebrücke.
Bild: Honda

Voraussichtlich noch in diesem Monat erhalten knapp 6.500 deutsche Halter des Modells HR-V mit Handschaltung und Ottomotor Post von Honda. Das Schreiben enthält eine Einladung in die Vertragswerkstatt. Bei den Kompakt-SUV aus dem Bauzeitraum September 2014 bis April 2018 können Scheibenwischer, elektrische Feststellbremse oder gar der Motor ausfallen.

„Bei der Montage des Kabinenkabelbaums wurde der Karosserie-Kabelbaumclip beschädigt. Dies führte dazu, dass der Fahrgastraum-Kabelbaum den dynamischen Dämpfer des Getriebes berühren kann“, begründete ein Sprecher von Honda Deutschland den Rückruf, der den internen Code „6CH“ trägt. Ein beschädigter Kabelbaum könne einen Kurzschluss verursachen. Der wiederum sorgt für den Ausfall der verschiedenen Funktionen.

Details zur Reparatur nannte der Sprecher nicht. Die Honda-Werkstatt führe eine Überprüfung des Kabinenkabelbaums und des Kabelbaumclips durch, um die notwendige Maßnahme zu ermitteln, hieß es. Die weltweit 29.219 betroffenen Halter müssen offenbar für einen ganzen Tag auf ihr Fahrzeug verzichten.

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