Seitenständer-Feder kann brechen: Rückruf für mehrere KTM-Modelle

Der Umfang der zu reparierenden Motorräder vom Typ 390 Adventure R, Enduro R und SMC-R dürfte überschaubar sein.

Seitenständer an einer KTM 390er der MODELLJAHRE 2025 und 2026.
Bild: KTM

Bei einigen KTM-Modellen vom Typ 390 Adventure R, Enduro R und SMC-R kann es Probleme mit dem Seitenständer geben. Dies gab der österreichische Hersteller kurz vor Weihnachten bekannt. „Im Rahmen von Qualitätskontrollen wurde festgestellt, dass Motorvibrationen unter bestimmten Umständen zum Bruch der Seitenständerfeder führen können“, heißt es in der Mitteilung. Der Text enthält keine genaueren Angaben zu Umfang des Rückrufs und betroffenem Bauzeitraum. Laut der britischen Verkehrssicherheitsbehörde DVSA geht es aber nur um einige wenige Exemplare aus dem Juni und Juli des abgelaufenen Jahres. Beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist der Rückruf noch nicht in der Datenbank hinterlegt.

Dieses potenzielle Problem betreffe ausschließlich geschmiedete Seitenständer, betonte KTM. Als Abhilfemaßnahme sieht der Hersteller mit Verweis auf den Aktionscode „03_2599896“ den Austausch der Seitenständerfeder sowie die Montage eines Gummischutzes vor. Bei bestimmten Fahrzeugen wird während des Werkstattbesuchs zusätzlich eine neue Halteplatte für den Seitenständersensor installiert. „Dieses Bauteil passt den Auslösebereich des Seitenständerschalters an“, so KTM. Damit Kunden sicher zum Händler fahren können, empfiehlt KTM in der Mitteilung, den Seitenständer mit einem Gummiband oder einer ähnlichen Lösung zu sichern.

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