Motorrad-Rückruf bei Honda: Ölverlust führt zu Kontrollverlust

Weltweit sind über 12.000 Exemplare diverser Baureihen betroffen. Der Schmierstoff kann auf den Hinterreifen gelangen.

Eine rot-blaue 24YM HONDA CRF1100L AFRICA TWIN steht 2023 in der Wüste.
Bild: Honda Motor Europe

Honda meldet einen sicherheitsrelevanten Rückruf für mehrere Motorradmodelle, die zwischen 25. Oktober 2024 und 28.März 2025 im japanischen Werk gefertigt wurden. Auslöser ist ein fehlerhafter Dichtbolzen im Kurbelgehäuse, über den Motoröl austreten und auf den Hinterreifen gelangen kann. Die Behörden werten das Risiko als erheblich, da ein schlagartiger Haftungsverlust des Reifens zu Kontrollverlust führen kann.

Intern führt der Hersteller die Maßnahme unter dem Code „3PV“. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nennt rund 12.925 betroffene Einheiten weltweit, darunter 1.568 in Deutschland. Zu den betroffenen Modellen zählen konkret die Baureihen CB1000S/SPS, CB750AS, CMX1100A2S/AS, CRF1100A3S/AS/A4S, NT1100AS sowie XL750S. In der Werkstatt soll der fehlerhafte Bolzen gegen eine optimierte Version ersetzt werden, die laut KBA „mit einem flüssigen Verriegelungsmittel beschichtet ist“.

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