Zero Motorcycles: Rückruf wegen verdrehtem Bremsschlauch

Bei bestimmten Elektromotorrädern droht ein Verlust von Bremsflüssigkeit und eine Beeinträchtigung der Bremskraft.

Eine schwarze Zero DSR steht 2023 in einer Werkstatt.
Bild: Zero Motorocycles

Weltweit 566 Zero-Elektromotorräder der Modellreihen DS, DSR und DSRP müssen in die Werkstatt. Ursache des Rückrufs ist ein Montagefehler am vorderen Bremsschlauch, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vergangene Woche meldete. Angaben zur Anzahl der in Deutschland betroffenen Fahrzeuge machte die Behörde nicht.

Der vordere Bremsschlauch sei unter Umständen um 180 Grad verdreht eingebaut, bemängelt das KBA. „Dies kann zu fehlender Flexibilität, Beschädigung und in der Folge zu einem Verlust von Bremsflüssigkeit und Beeinträchtigung der Bremskraft führen“, warnt Flensburg.

Die Vertragsbetriebe prüfen zunächst, ob eine Verdrehung der Bremsleitung vorliegt. Stellen sie eine fehlerhafte Montage fest, ersetzen sie die vordere Bremsleitung. Zusätzlich erneuern sie dann beide zugehörigen P-Klemmen, um eine korrekte und spannungsfreie Verlegung sicherzustellen. Der Aktionscode „SV-RCL-025-017“ gilt für Maschinen des Baujahrs 2024 und wird vom KBA überwacht.

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