Guter Vorsatz: Spaßpilot

Interessante Fragestellung auf der Messe CES in Las Vegas: Was, wenn das selbstfahrende Auto gar kein richtiges Auto ist, sondern beispielsweise ein rollendes Bett?

Ein junger Mann sitzt zufrieden am Steuer seines Autos.
Bild: Pixabay / beejees, CC0 Creative Commons

Das Autojahr beginnt inzwischen nicht mehr in Detroit auf der Motorshow sondern noch früher auf der Messe CES in Las Vegas. Diese Veranstaltung vermittelt den Eindruck, als wären wir schon Ende 2018 alle in autonomen Autos unterwegs. Mal abgesehen davon, dass erst mit einem flächendeckenden 5G-Mobilfunknetz der Durchbruch gelingen kann, habe ich mich bislang auch immer gefragt, ob da nicht etwas am Bedarf der Menschheit vorbeientwickelt wird.

Ich möchte das Steuer eigentlich gar nicht abgeben. Autofahren ist eine Hassliebe und ein festes Ritual. Und wie mir geht es vielen. Nun hat Toyota aber mit einer ebenso simplen wie genialen Idee von der „E-Palette“ auf der CES meine Bedenken zerstreut. Was, wenn das selbstfahrende Auto gar kein richtiges Auto ist, sondern beispielsweise ein rollendes Bett? Mobilität ist eben auch ein Zeiträuber und es gibt genug Möglichkeiten, sinnvollere Dinge zu tun. Schlafen zum Beispiel. Nur noch dann Pilot sein, wenn es wirklich Spaß macht. Das ist ein schöner Vorsatz – wenn auch noch nicht für dieses Jahr.

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