KTM-Rückruf vorerst nur in Amerika

Der Kraftstoffverlust bei der 690 Duke der Modelljahre 2016 und 2017 scheint aus Herstellersicht mit der Spritqualität in Übersee zu tun zu haben.

Kurvenfahrt einer KTM 690 DUKE R auf einer Landstraße.
Bild: KTM

Beim KTM-Motorradmodell 690 Duke (Modelljahre 2016 und 2017) kann aus dem Bereich des Tankdeckels Benzin austreten. Das gilt zumindest für Maschinen in Nordamerika. Daher startet der Hersteller dort wegen Brandgefahr eine Rückrufaktion für über 1.000 Exemplare.

Eine konkrete Abhilfemaßnahme konnte KTM noch nicht präsentieren. Daher gab die kanadische Behörde Besitzern die Empfehlung, auf die Nutzung des Motorrads vorübergehend zu verzichten. „Unser KTM-Kundendienst beschäftigt sich bereits mit diesem Thema und führt entsprechende Tests durch. Aufgrund der global unterschiedlich verwendeten Kraftstoffe liegt aber momentan kein Recall in Europa vor“, sagte ein KTM-Sprecher in Deutschland auf Anfrage.

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