Mazda schließt Takata-Rückrufserie ab

Ende Juni starteten die letzten und gleichzeitig größten Rückrufe zum Austausch der Gasgeneratoren, deren Metallgehäuse Fahrzeuginsassen bei Airbagauslösung tödlich verletzen könnten.

Glänzendes Mazda-Logo in Nahaufnahme auf einem schwarzen Lenkrad.
Bild: albertoadan / pixabay / CC0 Public Domain

Seit April 2013 hält das durch den Zulieferer Takata ausgelöste Airbagdebakel Mazda auf Trab. Nun können die Japaner das Thema allmählich zu den Akten legen. Im Juni starteten die letzten und gleichzeitig größten Rückrufe zum Austausch der Gasgeneratoren, deren Metallgehäuse Fahrzeuginsassen bei Airbagauslösung tödlich verletzen könnten.

Bei 64.498 Mazda6 aus dem Bauzeitraum 14.02.2002 bis 31.10.2007 (Modellcodes GG und GY) erfolgt der Eingriff nur auf der Fahrerseite. 27.443 Mazda6 erhalten auf Fahrer – und Beifahrerseite ein neues Bauteil. Der Austausch gegen modifizierte Bauteile dauert dem Hersteller zufolge etwa 20 Minuten.

Nach Abschluss der Rückrufe „AF037J“ (Austausch Gasgenerator Fahrerseite) und „AF037L“ werden in Deutschland 136.288 Fahrzeuge umgerüstet worden sein, darunter auch der Sportwagen RX-8 und der Pick-up B200/ BT-50 (wir berichteten). Europaweit betraf bzw. betrifft der Rückruf über 600.000 Fahrzeuge.

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