Mercedes-Rückruf: Probleme mit dem Beifahrersitz

Die Sitzlehnenverriegelung ist bei einigen im vergangenen Jahr gebauten Coupés und Cabriolets der C- und E-Klasse fehlerhaft. Dadurch erhöht sich die Verletzungsgefahr bei einem Unfall.

Mercedes-Benz E-Klasse Cabriolet; 2017; Exterieur: aragonitsilber metallic, AMG Line; Interieur: yachtblau / macchiatobeige; Zierteile: Holz sen hellbraun glänzend
Bild: Daimler

Bis zu fünf Stunden müssen einige Coupés und Cabriolets der C- und E-Klasse (Baureihen 205 und 238) demnächst in der Mercedes-Vertragswerkstatt verbringen. Wie viele der vom April bis August 2017 gebauten Fahrzeuge von einer Rückrufaktion für den Beifahrersitz betroffen sind, verriet ein Daimler-Sprecher auf Nachfrage nicht. Es ist aber von einer niedrigen vierstelligen Anzahl in Deutschland auszugehen.

Die Werkstattmitarbeiter müssen bei den Fahrzeugen die Verriegelung der Lehne des Beifahrersitzes überprüfen und ggf. die Lehne austauschen. Ungesicherte Gegenstände auf dem Rücksitz könnten „im Fall einer nicht ordnungsgemäßen Sitzlehnenverriegelung bei einem Unfall möglicherweise nicht zurückgehalten werden und dadurch das Verletzungsrisiko für Passagiere auf den Vordersitzen erhöhen“, wie der Sprecher erklärte.

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