Subaru und Toyota rufen 330.000 Fahrzeuge zurück

Der Zweiliter-Ottomotor im Legacy, Forester, Impreza, XV, BRZ und GT86 könnte aufgrund eines Ventilfederbruchs während der Fahrt absterben.

Ein blauer Subaru BRZ fährt auf einer Rennstrecke.
Bild: Subaru

Bei den Ventilfedern des Zweiliter-Benziners im Subaru Legacy, Forester, Impreza, XV und BRZ (Foto) kann die Ermüdungsfestigkeit aufgrund von Mikro-Fremdkörpern im Material beeinträchtigt sein. Der Austausch der Bauteile ist langwierig und dauert bis zu zehn Stunden, wie ein Sprecher von Toyota Deutschland verriet. Der zum BRZ baugleiche GT86 ist von dem anstehenden Rückruf ebenfalls betroffen.

Über das Toyota-Netz werden weltweit 80.000 Einheiten des GT86 abgearbeitet (Aktionscode „18SMD-105“). Davon sind 13.000 in Europa und 3.800 in Deutschland registriert. Die Aktion startet „voraussichtlich Anfang 2019“, wie der Sprecher sagte. Die Subaru-Sprecherin konnte noch kein Datum nennen. Der Rückruf könne erst begonnen werden, wenn die zur Durchführung notwendigen Ersatzteile und Werkzeuge in Deutschland verfügbar sind, sagte sie.

Beim GT86 geht es um den Bauzeitraum 9. April 2012 und 24. Mai 2013. In diesem zeitlichen Rahmen dürften sich also auch die Subaru-Modelle bewegen. Je nach Baureihe geht es um unterschiedliche Modelljahre zwischen 2012 und 2014. Auf die Subaru-Vertragswerkstätten wartet deutlich mehr Arbeit, denn sie müssen weltweit über 250.000 Fahrzeuge reparieren. Dies ist notwendig, weil der Motor schlimmstenfalls während der Fahrt absterben und nicht mehr gestartet werden könnte.

 

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