Toyota ruft Prius und C-HR zurück

Antriebs- und Bremsverlust lauten die Worst-Case-Szenarien. Der Rückruf ist auch schon in einigen europäischen Ländern angelaufen.

Ein blauer Toyota Prius PHV steht 2014 an einer Ladesäule.
Bild: Toyota

Von Toyota liegen zwei neue Rückrufmeldungen aus Nordamerika vor. Einmal geht es um eine blockierende Feststellbremse beim C-HR, und einmal um (elektrischen) Antriebsverlust beim Plug-In-Hybriden Prius PHV (Foto). Beide Rückrufe sind inzwischen auch in einigen europäischen Ländern gestartet. Ob auch Deutschland betroffen ist, ließ Toyota Deutschland bislang unbeantwortet. Beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind die beiden Aktionen (noch) nicht gelistet.

Die erste Aktion betrifft in Übersee knapp 34.000 Exemplare des Crossover-Modells C-HR. Beim Modelljahr 2018 kann die elektronische Parkbremse (EPB) nicht korrekt funktionieren. Die EPB könne u.U. aufgrund eines Softwarefehlers nicht eingelegt oder gelöst werden, heißt es in einem Warnhinweis der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA). Ein Softwareupdate soll das Problem lösen.

Den Prius-Rückruf löst eine Sicherung im Hybridsystem aus. Beim rein elektrischen Betrieb unter Hochlast könnte sie einer übermäßigen thermischen Belastung ausgesetzt sein. Dies würde das Notlaufprogramm aktivieren oder zum vollständigen Abschalten des Hybridsystems und zum Verlust der Antriebskraft führen. In den USA und Kanada geht es zusammen um etwas über 40.000 Fahrzeuge der Modelljahre 2012 bis 2015. Bei ihnen tauscht die Werkstatt die Sicherung aus.

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