USA: Mazda-Rückruf beendet Untersuchung

Wegen möglichem Rostbefall müssen in den kälteren Bundesstaaten bei knapp 49.000 Mazda 6 die vorderen Querträger kontrolliert werden.

Drei Mazda6 stehen auf einer Flughafen-Startbahn
Bild: obs / Mazda

Ein Rückruf für knapp 49.000 Mazda 6 der Modelljahre 2009 und 2010 beendet eine Untersuchung der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA). Die Aktion ist begrenzt auf Bundesstaaten, in denen im Winter Streusalz auf den Straßen zum Einsatz kommt. Es könnte die vorderen Querträger am Fahrwerk angreifen, da diese eine unzureichende Lackschicht zum Korrosionsschutz aufweisen.

Bei fortgeschrittener Korrosion sei eine Einschränkung der Lenkfähigkeit möglich. Der NHTSA sind nach eigenem Bekunden 53 Fälle bekannt, in denen ein Verdacht auf vollständige oder teilweise Trennung der betreffenden Lenkungs- oder Aufhängungskomponenten besteht. Da alle diese Fahrzeuge nun unter den Rückruf fallen, entschloss sich die Behörde, ihre im Mai eingeleitete „Preliminary Evaluation“ zu beenden.

In der Vertragswerkstatt untersuchen die Mitarbeiter den Zustand der Vorderachse. Abhängig vom Rostbefall installieren sie entweder ein Seitenteil und einen Ablassschlauch und tragen Wachs zum Schutz auf oder installieren einen Ablassschlauch und einen verbesserten vorderen Querträger.

Nachtrag 28.5.2019:

Nordamerikanische Behörden haben eine Erweiterung des Rückrufs für Regionen mit starkem Einsatz von Streusalz angekündigt. Weitere 56.000 Mazda 6 der Modelljahre 2011 bis 2013 sind nun in den Rückruf inkludiert. Beim Kraftfahrt-Bundesamt gibt es nach wie vor keinen vergleichbaren Eintrag.

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