FCA weitet Rückruf für Jeep Liberty aus

Weitere 240.000 Fahrzeuge müssen wegen möglicher Korrosion am Bauteil zum Tausch der hinteren Querlenker in die Werkstatt. Die gleiche Aktion gab es schon 2012. Auch für den Cherokee gibt es einen Rückruf.

Fiat Chrysler (FCA) weitet in den USA einen sechs Jahre alten Rückruf auf weitere knapp 240.000 Jeep Liberty der Modelljahre 2004 bis 2007 (Bauzeitraum 3. Juli 2003 bis 29. Juni 2007) aus. Bei den Fahrzeugen könne Korrosion dazu führen, dass der untere Querlenker der hinteren Aufhängung bricht, heißt es in einem Warnhinweis der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA).

Schon Mitte 2012 hatte der Hersteller in den USA und Kanada bereits über 390.000 Fahrzeuge im Rahmen der Aktion „L27“ in die Werkstatt beordert. Dort erfolgt ein Austausch der Querlenker. Die nun für die Aktion „U38“ einbestellten SUV waren den Angaben zufolge damals nicht Teil des ersten Rückrufs. Beide Aktionen waren bzw. sind auf Regionen beschränkt, in denen im Winter Streusalz zum Einsatz kommt.

Weiterhin ruft FCA in Nordamerika über 50.000 Jeep Cherokee mit 2,4-Liter-Ottomotor zurück. In Fahrzeuge des Modelljahres 2018 wurden möglicherweise beschädigte Kraftstoffrohre im Motorraum verbaut. Die Vertragsbetriebe prüfen das Kraftstoffversorgungsrohr und ersetzen es bei Bedarf. Aktion „U39“ dürfte in Deutschland allenfalls einige Grauimporte betreffen, da das betroffene Aggregat nicht mehr Teil des offiziellen Angebots ist.

 

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