Große Kia-Rückrufe in Nordamerika

Ein Defekt der elektrischen Schiebetür führt in den USA und Kanada demnächst über 115.000 neuere Exemplare des Carnival in die Werkstatt. Ältere Vans der Baureihe sind von einem Rückruf wegen Airbag-Problemen betroffen, gemeinsam mit dem Optima.

Ein blauer Kia Carnival steht mit geöffneter Schiebetür vor einem Bürogebäude.
Bild: Kia

Kia hat in den vergangenen Tagen in Nordamerika zwei größere Rückrufaktionen angekündigt. Betroffen davon sind u.a. auch die in Europa erhältlichen Modelle Optima und Carnival (Foto, in Nordamerika als Sedona verkauft). Gemeinsam mit der Kompaktlimousine Forte haben beide Baureihen Probleme mit den Frontairbags und Gurtstraffern. Ein Kurzschluss im Steuergerät könnte bei einem Unfall die Aktivierung verhindern.

Insgesamt müssen in den USA und Kanada deswegen über 570.000 Fahrzeuge in die Vertragswerkstatt, konkret die Modelljahre 2011 bis 2013 des Optima und die Modelljahre 2011 und 2012 des Optima Hybrid und Carnival. Die konkrete Abhilfemaßnahme steht noch nicht fest, lediglich der Starttermin des Rückrufs SC165: 27. Juli. Unklar ist bislang, ob die Aktion auch für Europa relevant ist.

Der zweite Rückruf betrifft ausschließlich den in Europa nicht angebotenen Carnival der Modelljahre 2015 bis 2018 mit elektrischer Schiebetür (PSD). Bei über 115.000 Fahrzeugen ist das Steuermodul der elektrischen Schiebetür möglicherweise nicht korrekt kalibriert, was den Einklemmschutz deaktiviert. Ein Softwareupdate für die Steuerung der Schiebetür soll die Gefahr ab 18. Juni beseitigen.

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