Rückruf für Stema-Anhänger

Bei 368 frisch gebauten Fahrzeugen könnte das Rad beim Einfedern von der Kotflügelbaugruppe beschädigt werden.

STEMA Metalleichtbau GmbH, Verladerampe auf dem Betriebsgelände, aufgenommen 2022
Bild: STEMA Metalleichtbau GmbH

Die sächsische STEMA Metalleichtbau GmbH ruft seit Mitte September einige Anhänger zurück. Das geht aus einer Warnmeldung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor. „Eine Aufsummierung von Fertigungstoleranzen kann beim Einfedern zur Kollision des Rades an der Kotflügelbaugruppe führen. Eine Beschädigung kann zu plötzlichem Druckverlust im Reifen während der Fahrt führen“, heißt es darin zur Begründung.

Gemeint ist das Modell Systema aus dem Fertigungszeitraum 1. Juni bis 6. September dieses Jahres. Fast alle der 368 betroffenen Anhänger gingen in den Heimatmarkt. Wie viele davon sich angesichts des jungen Fahrzeugalters tatsächlich in Kundenhand befinden, ist nicht überliefert. Das Unternehmen ließ eine schriftliche Anfrage unbeantwortet. Das KBA nennt für wissbegierige Kunden folgende Telefonnummer: 035522/309459.

Das Unternehmen modifiziert gemäß Behördenankündigung die Kotflügelbaugruppe, um jederzeit die Freigängigkeit der Räder beim Einfedern sicherzustellen. Sollten die Reifen bereits Kontaktspuren aufweisen, werden diese ersetzt.

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