Hyundai: Rückruf für über 500.000 Kompaktwagen

Eine fehlerhafte Programmierung des Airbagsteuergerätes kann in der ersten Generation des i30 zum ungewollten Auslösen der Lebensretter führen. In Deutschland benötigen 15.362 Fahrzeuge ein Softwareupdate.

Ein silberner Hyundai i30cw der ersten Generation (FD) steht auf einer gepflasterten Stelle.
Bild: Hyundai Motors Deutschland GmbH

Weil ein unkontrolliertes Auslösen der Airbags möglich ist, ruft Hyundai aktuell weltweit über eine halbe Million Exemplare des i30 zurück. Von den knapp 126.000 in Europa betroffenen Fahrzeugen sind laut einem Sprecher der deutschen Niederlassung 15.362 hierzulande gemeldet. Sie liefen zwischen 3. Mai 2007 und 8.Mai 2012 vom Band.

Auf einen Werkstattbesuch müssen sich somit Halter der ersten Modellgeneration (Modellcode FD, inklusive der abgebildeten Kombiversion i30cw) einstellen. „Das Airbagsteuergerät muss umprogrammiert werden“, kündigte der Sprecher an. Dies dauert den Angaben zufolge nur etwas mehr als zehn Minuten. Der Hyundai-Betrieb vermerkt die Durchführung anschließend im Garantiesystem unter dem Code „91C080“.

Bei den Kompaktwagen kann es offenbar zu einer versehentlichen Aktivierung des Insassenschutzes auch bei langsamen Geschwindigkeiten kommen. Dies gilt für den Fall, dass es zu einer Einwirkung auf den unteren Teil der Fahrzeugkarosserie kommt. Dort befindet sich auch das Airbagsteuergerät. Der Fehler sei durch interne Qualitätskontrollen auffällig geworden und habe bisher zu keinen Unfällen geführt, so der Sprecher. Zum Schwestermodell Kia Cee’d liegt keine entsprechende Behördenmeldung vor.

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