Jeep: Mit dem Compass zur Werkstatt

Bei 7.400 Kompakt-SUV kann die Verriegelung der Rücksitzlehne nicht den Anforderungen genügen. Diverse FCA-Marken betrifft ein weiterer Rückruf im Zuge des Takata-Debakels.

Ein weißer Jeep Compass auf einem sommerlichen Feldweg.
Bild: FCA

Fiat Chrysler (FCA) ruft aktuell 7.399 Exemplare des Jeep Compass (Modellcode: MP) in deutsche Werkstätten. Beim Kompakt-SUV aus dem Produktionszeitraum 27. Oktober 2017 bis 21. Februar 2018 bereitet die Verriegelung der Rücksitzlehne Probleme. Ein fehlerhafter Mechanismus kann im Falle eines Unfalls zum Umklappen der Rückenlehne führen. Dadurch besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Insassen während eines Unfalls.

Als Abhilfemaßnahme ist laut einem Sprecher der deutschen FCA-Niederlassung der Austausch der rechten und linken Blenden der Rückenlehnenentriegelung vorgesehen. Hierfür müssen weltweit 62.663 Fahrzeuge für etwa eine halbe Stunde in die Vertragswerkstatt. Der Rückruf trägt den Code „U12“.

Diverse Modelle der Marken Jeep (Wrangler), Chrysler (Aspen, 300, 300 C) und Dodge (Challenger, Charger, Dakota, Durango, RAM) sind von dem Rückruf „U03“ betroffen. Es handelt sich um ein weiteres unrühmliches Kapitel in der Takata-Saga. Bei den Fahrzeugen aus den Produktionsjahren 2009 bis 2013 steht ein etwa zwei Stunden dauernder Austausch des Gasgenerators auf der Beifahrerseite an.

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