Rückruf: BMW muss Türverriegelung aktivieren

Bei einem schweren Unfall könnte die Verletzungsgefahr für die Insassen eines 2ers, 3ers, 4ers, i3 oder i4 steigen. Etwa jedes zehnte der 2.300 betroffenen Fahrzeuge ist in Deutschland gemeldet.

Studioaufnahme eines dunkelgrauen BMW i4 (11/2021).
Bild: BMW AG

BMW ruft weltweit 2.284 Exemplare der 2er-, 3er und 4er-Reihe, sowie des i3 und i4 (Foto) zurück. In Deutschland sind davon laut einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) 226 Fahrzeuge der Baujahre 2021 und 2022 betroffen. Bei den Autos wurde im Rahmen eines früheren Werkstattaufenthalts das Body Domain Controller (BCD) Steuergerät ausgetauscht, anschließend aber die Funktion „automatische Anfahrtsverriegelung der Türen“ nicht wieder aktiv geschaltet.

Bei einem schweren Unfall könnten sich dadurch die Türen unbeabsichtigt öffnen, wodurch die Verletzungsgefahr für die Insassen steigen könnte. Bis dato seien aber keine Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden bekannt, heißt es in der Veröffentlichung. Zur Behebung des Problems setzt die Vertragswerkstatt bei den betroffenen Fahrzeugen die Fahrzeugdaten zurück, um die automatische Türverriegelung wieder zu aktivieren. Die Maßnahme mit dem internen Kürzel „0061510700“ dauert etwa eine Stunde.

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