Magnetschalter: Auch Audi startet Rückruf

Von der möglichen Überhitzung des Anlassers ist auch der A3 betroffen. Bei Seat und Skoda stehen laut Selbstauskunft derzeit keine Aktionen an.

Ein roter Audi A3 steht 2010 vor einer Holzfassade.
Bild: Audi

Die mögliche Dauerversorgung des Anlassers mit Strom hat nun auch bei Audi zu einer Rückrufaktion geführt. Dies bestätigte ein Sprecher der Marke in Ingolstadt. Anders als bei VW ist die Modellliste aber übersichtlich. Von der möglichen Überhitzung des Startermotors sei nur der Audi A3 betroffen, hieß es. Es geht um den Produktionszeitraum März bis August 2011.

„Eine Feder im Magnetschalter kann fehlerhaft eingebaut worden sein. Als Folge kann es beim Startvorgang dazu kommen, dass der Stromkreis für den Anlasser nicht wieder geöffnet wird“, beschrieb der Sprecher den Fehler. Die Daueransteuerung des Anlassers könne akustisch wahrgenommen werden.

Bei wie vielen Modellen der Magnetschalter ausgetauscht wird, verriet der Sprecher nicht. Bei Seat und Skoda steht der Rückruf derzeit nicht auf der To-Do-Liste, wie die Pressestellen auf Anfrage erklärten.

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