Renault ruft zahlreiche PHEV-Modelle zurück

In Deutschland erhalten 19.000 E-Tech-Modelle ein etwa einstündiges Softwareupdate, um einen Antriebsverlust zu verhindern.

Blauer Captur, E-TECH Plug-in, Hybrid, Renault, 2020
Bild: Renault Deutschland AG

„Bei einem Ausfall einer internen Komponente der elektrischen Maschine aktiviert eine zu empfindliche Diagnose des Überwachungssystems der elektrischen Maschine einen ungeeigneten verschlechterten Betriebsmodus“. Diese etwas kryptische Fehlerbeschreibung diente einer Renault-Sprecherin auf Anfrage als Begründung für den Rückruf mit der Herstellerkennung „0E2M“.

Er umfasst die so genannten E-Tech-Modelle des Clio V, Megane IV, Captur II und Arkana, also die Plugin-Hybridvarianten (PHEV). Weltweit über 330.000 Exemplare, davon rund 19.000 in Deutschland, benötigen ein Softwareupdate.

Die Aktualisierung erfolgt der Sprecherin zufolge in diversen Steuergeräten für den Verbrennungs- und Elektromotor. Die soll einem möglichen Antriebsverlust bei Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum April 2020 bis 13. April 2023 vorbeugen. „Der Eingriff dauert etwas weniger als eine Stunde“, hieß es abschließend.

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