Rückruf: Bentley muss Bildschirmhalterung checken

Bei über 8.100 Exemplaren des Flying Spur könnten sich die Monitore für die Fondpassagiere im Falle eines Unfalls lösen. Deutsche Vertragswerkstätten haben 352 Fahrzeuge abzuarbeiten.

Fondmonitore im Bentley Flying Spur von 2019.
Bild: Bentley Motors

„Falsch ausgerichtete Entertainment-Bildschirme hinter den Vordersitzen könnten sich im Falle eines Unfalls lösen und die Insassen treffen“. So begründet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf für weltweit 8.144 Exemplare des Bentley Flying Spur. Die betroffenen Nobellimousinen liefen zwischen 4. November 2020 und 13. November 2022 vom Band.

Das KBA kündigte vergangene Woche eine Prüfung „der Ausrichtung der Halteklammer an beiden Vordersitzen“ und ggf. einen „Austausch der Schulterleistenbaugruppe, inklusive Halterung“ an. Der Hersteller geht aber offenbar davon aus, dass die Monitore bei fast allen der einbestellten Fahrzeuge korrekt montiert sind.

Der Werkstattaufenthalt dürfte für die meisten Fahrzeughalter also in wenigen Minuten erledigt sein. Sollte eine Neumontage nötig sein, dauert dies nach unseren Informationen etwa eine Stunde pro Bildschirm. Die interne Herstellerkennung des Rückrufs lautet „RE23/06 (RC71)“ und umfasst in Deutschland 352 Einheiten. Die Benachrichtigung der Kunden soll in diesen Tagen erfolgen.

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