Rückruf: Opel Grandland X benötigt neuen Sitzbezug

Mehrere Hundert SUV mit Ledersitzen müssen in deutsche Vertragswerkstätten, weil die Seitenairbags bei einem Unfall nicht korrekt aufgehen könnten.

Ein weißer Opel Grandland X fährt an einem Weidezaun entlang.
Bild: Opel

Opel ruft in Europa 3.155 Exemplare seines größten SUV Grandland X zurück, davon 570 in Deutschland. Im Falle eines Unfalls könnten die in den Vordersitzen integrierten Seitenairbags nicht wie vorgesehen auslösen. „Die Rundnaht des Bezugs an der Fahrer- und Beifahrersitzlehne kann sich gegebenenfalls beim Auslösen eines Vordersitz-Seitenairbags nicht ordnungsgemäß öffnen“, benannte ein Sprecher der Marke auf Anfrage die Ursache.

In die Vertragswerkstatt müssen nur Fahrzeuge mit Ledersitzen (Bestellcode „TAT4“). Dort ersetzen die Mitarbeiter die Bezüge der Frontsitze. Hierfür sollen sie laut Hersteller nur eine Stunde benötigen. Die Durchführung der Aktion „18-C-045“ wird anschließend in der App „myOpel“ hinterlegt.

Die betroffenen SUV liefen zwischen 19. Juni und 27. November 2017 in Frankreich vom Band. Der Grandland X basiert auf dem Peugeot 3008 des PSA-Konzerns, zu dem Opel inzwischen gehört. Zum französischen Bruder liegt noch keine Rückrufmeldung über dieses Problem vor. Da PSA keine Medienanfragen zu Rückrufen beantwortet, ist unklar, ob dies so bleibt.

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1 Kommentar

  1. Guten Morgen,

    offensichtlich gibt es Probleme mit den Teilen. Mich vertröstet man nun schon seit zwei Wochen, da ein Teil nicht lieferbar ist. Macht irgendwie keinen Spaß mehr moderne Autos zu fahren ….

    VG T.Emrich

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