Softwareupdate für Tempomat im Fiat Freemont

Die eher theoretische Gefahr einer ungewollten Beschleunigung des SUV besteht in Deutschland bei 141 Fahrzeugen. Weltweit handelt es sich um einen Millionenrückruf.

Ein roter Fiat Freemont fährt durch Gelände.
Bild: FCA

Beim Fiat Freemont „kann es in extrem seltenen Fällen sein, dass ein Kurzschluss im Fahrzeug zu einer Kommunikationsunterbrechung des CAN-C-Bus führt.“ So begründete eine Sprecherin von FCA Germany den Rückruf „6195“ für 141 in Deutschland registrierte Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 13. Juli 2013 bis 21. Mai 2015. Das Worst-Case-Szenario ist eine unbeabsichtigte Fahrzeugbeschleunigung.

Die Gefahr bestehe, wenn während des Kurzschlusses der Tempomat aktiv sei, die Fahrzeuggeschwindigkeit unterhalb der eingestellten Geschwindigkeit liege und der Tempomat genau im Moment des Kurzschlusses eine Beschleunigung anfordere. Für das evtl. nötige Softwareupdate sind in der Vertragswerkstatt 15 Minuten vorgesehen.

Deutlich größer fällt der Rückruf für die US-Modelle des Konzerns aus. Laut der Sprecherin wurden vom Dodge Journey aber keine Fahrzeuge über FCA Germany in den Verkehr gebracht. Rückruf „U49“ betrifft also hierzulande allenfalls Grauimporte aus dem Bauzeitraum 13. März 2013 bis 16. Mai 2018.

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