USA: Rückrufe made in Asia

Der Hyundai-Konzern hat erst für eine der beiden angesetzten größeren Aktionen eine Abhilfemaßnahme parat. Subaru sichert die Lenkkraftunterstützung neuer Modelle noch vor Auslieferung.

Ein roter Hyundai Tucson fährt 2012 über eine Brück einer amerikanischen Großstadt.
Bild: Hyundai

Es gilt noch eine Rückrufliste asiatischer Fabrikate aus den USA abzuarbeiten. Die Mehrzahl kommt aus dem Hause Hyundai. Die Koreaner holen in zwei Aktionen 379.000 Kia Soul, sowie 120.000 Hyundai Tucson und 32.000 Kia Sportage in die Vertragswerkstätten.

Die beiden letztgenannten SUV der Modelljahre 2011 bis 2013 könnten über eine undichte Motorölwanne verfügen. Bleibt der Ölverlust unbemerkt, seien Motorschäden zu befürchten, heißt es in einer Mitteilung der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA). Händler und Halter erhalten Ende dieses Monats eine Info über den Umstand, allerdings noch keine Einladung in die Werkstatt. Denn eine Abhilfemaßnahme ist noch nicht ausgearbeitet.

Anders beim Soul der Modelljahre 2012 bis 2016 mit dem 1,6-Liter-Benziner. Hohe Abgastemperaturen können hier den Katalysator beschädigen, weshalb die Motorsteuerung ein Update erhält. Dies soll eine Überhitzung des Katalysators künftig verhindern. Zudem prüft die Werkstatt den Kat. Sollte er bereits Schaden genommen haben, erfolgt ein Austausch.

Subaru schreibt schon seit Anfang Februar etwas mehr als 10.000 Halter eines Forester und Crosstrek (bei uns XV) an. Ein Stecker in der elektronischen Servolenkung könne beim Modelljahr 2019 einen Kurzschluss verursachen, wodurch die Lenkkraftunterstützung verloren gehe, heißt es im NHTSA-Hinweis. Die Händler prüfen noch vor Auslieferung des Fahrzeugs das Lenkgetriebe und tauschen es bei Bedarf kostenlos aus.

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