USA: Untersuchung gegen Land Rover ausgeweitet

Weil sich der Verdacht einer möglichen Unzuverlässigkeit der Türverriegelung beim Range Rover und Range Rover Sport erhärtet hat, stuft die zuständige Behörde den Fall hoch.

Bild: Land Rover

Knapp ein Jahr nach dem Start einer so genannten „Recall Query“ wegen eines Problems mit der Türverriegelung bei Land Rover hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) eine Ausweitung der Untersuchung der Modelle Range Rover und Range Rover Sport der Jahrgänge 2013 bis 2016 angekündigt. Aktuell sind in den USA knapp 120.000 Fahrzeuge von diesem Typ registriert. Die bisherigen Ermittlungen hätten weitere 43 Vorfälle zutage gebracht, bei denen sich die Tür unbeabsichtigt geöffnet habe. Teilweise geschah dies während sich das Fahrzeug bewegte.

Der Hersteller räumte gegenüber der Behörde zudem ein, dass er im Rahmen von Garantiearbeiten bei 564 Fahrzeugen die Türverriegelung ausgetauscht hat. Die den Reparaturen vorangehenden Kundenbeschwerden lassen laut NHTSA in 72 Fällen den Schluss zu, dass sich Türen während der Fahrt öffneten. Daher stuften die Beamten den Fall nun zu einer „Engineering Analysis“ (EA) hoch. Dabei handelt es sich um die höchste und finale Untersuchungsstufe, an deren Ende entweder ein (angeordneter) Rückruf oder eine Einstellung des Falls steht.

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