VW-Rückruf unter der Lupe

Nach Beschwerden über weiterhin leuchtende Airbag-Warnhinweise schaut sich die NHTSA eine Aktion für über 400.000 Fahrzeuge genauer an.

Volkswagen Werk Wolfsburg Einbau Airbag für Lenkrad Golf 7.
Bild: VW

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) hat die nähere Untersuchung eines Rückrufs des VW-Konzerns aus dem Jahr 2015 angekündigt. Damals hatte der Konzern im Rahmen der Aktion „69L2“ in den USA knapp 416.000 CC, Eos, Golf, Jetta, Passat und Tiguan der Modelljahre 2010 bis 2014 in die Vertragswerkstätten einbestellt. Grund war ein möglicher Ausfall des Fahrerairbags, auf den die Insassen allerdings durch eine Fehlermeldung hingewiesen wurden.

Auslöser des Problems war möglicher Schmutzeintrag in die Lenkradnabe. Hierdurch konnte ein Flachkabel zur Signalübertragung an den Airbag beschädigt werden. Der NHTSA liegen nach eigenen Angaben zahlreiche Kundenbeschwerden vor, wonach die Signalübertragung auch nach Durchführung der Rückrufmaßnahme nicht funktioniert. Diesen Beschwerden geht sie nun nach, um dann zu entscheiden, ob die Reparaturmaßnahme ausreichend war oder ob ggf. eine Wiederholung des Rückrufs notwendig ist.

Für Deutschland liegt keine offizielle Rückrufmeldung für die Baureihen beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor, die dieses Problem ausweist. Ein Video auf Youtube deutet darauf hin, dass der Fehler zumindest auch in Asien behoben wurde. Ob im Rahmen eines offiziellen Rückrufs oder einer (verdeckten) Serviceaktion, ist nicht ersichtlich.

Kostenloser Newsletter

Sie wollen jeden Freitag eine Zusammenfassung der wichtigsten Rückruf-Ereignisse der Woche bequem und gratis in Ihr Postfach? Zur Newsletter-Anmeldung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*