Yamaha ruft 500 SR400 zurück

In Europa müssen etwa 2.250 Exemplare der Allround-Maschine zur Kontrolle der Verbindung zwischen Motor und Ölbehälter in die Vertragswerkstatt.

Eine gelbe Yamaha SR400 steht 2017 auf einer Brücke.
Bild: Yamaha / Lulop.com

Bei der Yamaha SR400 kann die Verbindung zwischen Motor und Ölbehälter undicht werden. Die Japaner rufen daher in Europa knapp 2.250 Maschinen aus dem Fahrgestell-Nummernkreis JYARH051000000301 bis -2787 zurück. In Deutschland geht es um knapp 500 Exemplare.

„Der Grund für das beschriebene Problem ist ein vom Hersteller unzureichend angegebenes Anzugsdrehmoment an der Überwurfmutter der Ölleitung, was dazu führen kann, dass an der Bördelung zu wenig Anpressdruck entsteht und die Leitung an der Dichtstelle leckt“, erklärte eine Sprecherin des Importeurs. Die Vertragswerkstatt prüft daher zunächst, ob das Fahrzeug bereits Öl verloren hat.

Ist die Dichtstelle noch intakt, zieht sie lediglich die Überwurfmutter mit einem neuen, höheren Anzugsdrehmoment nach. Wird eine Undichtigkeit festgestellt, erfolgt ein Austausch der kompletten Ölleitung. Der Werkstattaufenthalt dauert laut Importeur nicht länger als eine halbe Stunde.

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