Audi-Rückruf: Fünf aus 20.000

Die Ingolstädter fahnden nach Q5-Modellen mit fehlerhaften Hauptbremszylindern. Laut Hersteller sind es nur eine Handvoll.

Die zweite Generation des Audi Q5 (interne Typbezeichnung FY) steht 2016 auf einer Asphaltfläche vor einer Gebirgskette.
Bild: Audi

Weil es beim Zulieferer „zu einer irrtümlichen Vermischung von aussortierten Teilen mit ordnungsgemäß gefertigten Hauptbremszylindern“ kam, ruft Audi laut einem Unternehmenssprecher weltweit 20.400 Exemplare des Q5 zurück. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass eigentlich ausgesonderte Teile verbaut worden seien, sagte er.

In einem solchen Fall drohe mit der Zeit eine Undichtigkeit, was letztlich zu einem Ausfall der hydraulischen Bremsanlage führen könne. Die elektrische Parkbremse und deren Notbremsfunktion seien jedoch unabhängig davon immer voll funktionsfähig, betonte der Sprecher. Ohnehin handele sich um maximal fünf Bremszylinder, deren Wandstärke möglicherweise nicht den Vorgaben entspreche.

Im Zuge der Fahndung nach den fehlerhaften Bremszylindern müssen knapp 1.250 SUV in deutsche Vertragswerkstätten. Der Rückruf „47O9“ betrifft Audi Q5 aus dem Produktionszeitraum Juli 2018 bis März 2019. Die Vertragswerkstätten überprüfen den Hauptbremszylinder und tauschen ihn bei „fehlender Maßhaltigkeit“ aus. Für die reine Überprüfung sei der Zeitbedarf gering, so der Sprecher.

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