Fahrwerksprobleme bei der Ducati Multistrada 1200

Bei einem Geländeeinsatz der Enduro kann die untere Nabe des hinteren, semiaktiven Federbeins brechen. In Deutschland sind 357 Maschinen betroffen.

Eine rote Ducati Multistrada 1200 Enduro des Modelljahres 2016
Bild: Ducati

Ducati ruft weltweit 4.136 Exemplare der Multistrada 1200 Enduro zurück. Bei Maschinen der Modelljahre 2016 und 2017 (Fahrgestell-Nummernkreis: ZDMAA03AAGB010850 bis -HB021085) kann die Verbindung zwischen Stoßdämpfer und Hinterradschwinge brechen. Abhilfe soll die Aktion „R 137“ schaffen. In Deutschland müssen laut Hersteller 357 Exemplare in die Vertragswerkstatt.

„Die kontinuierlichen qualitativen Tests am sich im Einsatz befindlichen Produkt haben ein potenzielles Problem ans Licht gebracht, das die untere Nabe des hinteren, semiaktiven Federbeins von Sachs betrifft, über die letzteres an der Hinterradschwinge befestigt ist“, sagte ein Sprecher der Ducati Motor Deutschland GmbH auf Anfrage. Bei einem Geländeeinsatz der Multistrada 1200 Enduro könne dies zum Bruch der Nabe führen.

„Um einen möglichen Bruch zu vermeiden, wurde die untere Nabe des hinteren Federbeins neu entworfen, um sie robuster zu gestalten“, hieß es weiter. Die neue Artikelnummer des hinteren Federbeins mit geänderter Nabe ist die 36521464A. Sie ist an der geschlossenen, unteren Federbeinnabe erkennbar und wird bei den Enduros ab kommender Woche verbaut. Halter müssen für einen Tag auf ihr Zweirad verzichten.

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