Kleinere Rückrufaktion von Audi

Bei einigen A4, A5, Q3, Q7 und Q8 des Modelljahres 2023 könnte die Schweißnaht am vorderen Sitzrahmen fehlerhaft sein.

Ein silberner Audi Q7 (4M) steht 2019 an einem Strand.
Bild: Audi AG

Die Audi AG hat einen sicherheitsrelevanten Mangel an den Baureihen Q7 und Q8 des Modelljahres 2023 identifiziert. Die am 25. Oktober eingeleitete Rückrufaktion betrifft insgesamt 436 Fahrzeuge weltweit, wie aus einer Behördenveröffentlichung hervorgeht. Darunter befinden sich auch Fahrzeuge aus Deutschland und zahlreichen weiteren europäischen Märkten.

Die Ursache liegt im Bereich der Vordersitze: Ein Lehnenrahmen des Zulieferers Brose-Sitech weist demnach eine nicht spezifikationsgerechte Schweißnaht auf. Diese Schwachstelle könne im Crashfall zu einem einseitigen Versagen der Lehnenverbindung führen, hieß es. Dadurch bestehe ein erhöhtes Risiko für die Fahrzeuginsassen, bei einem Aufprall mit dem Kopf gegen die B-Säule zu stoßen und sich zu verletzen.

An den betroffenen Fahrzeugen wird die Schweißnaht überprüft und gegebenenfalls der Rahmen der Rückenlehne ausgetauscht. Das genaue Datum für den Start dieser Kampagne in den Vertragswerkstätten und der interne Aktionscode liegen noch nicht vor.

Nachtrag 13.11.:

Laut einem weiteren Behördendokument ist der Rückruf auch noch für A4/A5 aus dem Bauzeitraum 7. bis 16. Juni 2023 und zwischen 3. und 14. Juni 2023 gebaute Q3 relevant. Der genaue Produktionszeitraum beim Q7/Q8 lautet 1. bis 20. Juni 2023. Insgesamt geht es damit weltweit um 1.149 Exemplare. Der Aktionscode lautet „72N5“.

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