Opel ruft in Deutschland 67.000 Insignia zurück

Weltweit muss bei einer sechsstelligen Stückzahl das ABS-Steuergerät aktualisiert werden. Der Werkstattaufenthalt soll eine halbe Stunde dauern.

Ein silberner Opel Insignia Grand Sport steht 2017 vor einem Gebäude.
Bild: Opel

Ein „Ausfall des hydraulischen Bremskraftausgleichs kann zu einem verlängerten Bremsweg führen“. So begründet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) seit vergangener Woche einen neuen Opel-Rückruf für weltweit über 194.000 Exemplare des Insignia der Baujahre 2018 bis 2020. Damit steht bei den Rüsselsheimern die zweite große Fehlerbehebung innerhalb weniger Tage an. Kürzlich gab es schon einen Rückruf für den Corsa.

Und wie schon beim Kleinwagen soll auch beim Mittelklasse-Modell der Fehler durch ein Softwareupdate beseitigt werden. „Der Werkstattaufenthalt beim autorisierten Opel Service Partner ist für den Kunden kostenfrei und sieht eine Aktualisierung des ABS-Steuergerätes vor“, kündigte ein Markensprecher auf Anfrage an. Der etwa halbstündige Eingriff läuft unter dem internen Herstellercode „KBT“ und ist in Deutschland für rund 67.000 Halter vorgesehen.

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