KTM ruft 15.000 Reiseenduros zurück

Die Modellreihe 790 Adventure hat ein Problem mit der Bremsanlage. In Deutschland müssen 1.900 Maschinen in die Vertragswerkstatt.

Eine KTM 790 Adventure R fährt 2019 durch bosnisches gebirge.
Bild: KTM

KTM ruft in Deutschland 1.900 Exemplare der Baureihe 790 Adventure und Adventure R zurück. Die Reiseenduro der Modelljahre 2019 und 2020 hat ein Problem mit der Bremsanlage. „Aufgrund einer möglichen Materialabweichung der Bremsleitung kann es unter Extrembedingungen zum Ausfall der hinteren Bremsanlage kommen“, warnt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Für den Tausch der Bremsleitung sind 85 Minuten angesetzt, wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage ergänzte.

Problem ist eine mögliche Überhitzung der Leitung, die vom hinteren Bremssattel zum ABS-Modulator führt. Zur Verbesserung der Wärmeübertragung wurde eine neue hintere Bremsleitung mit einem längeren Metallbeschlag entwickelt, heißt es in einem Behördenhinweis aus dem Ausland. Die Vertragspartner installieren sie zusammen mit neuen Kupferdichtringen. Weltweit gilt dies für etwa 15.000 Maschinen aus dem Bauzeitraum 14. Februar bis 2. Dezember 2019. Der Aktionscode lautet in Europa „13_1667518“. Die Maßnahme soll spätestens Anfang Mai beginnen.

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