Mazda: Zweiter Rückruf für den MX-30

Beim Elektroauto der Japaner könnte der Beifahrerairbag versagen. Europaweit müssen die Vertragswerkstätten in den kommenden Wochen 13.555 SUV abarbeiten.

Mazda MX-30, 2020, Industrial Vintage, Innenaufnahme
Bild: Mazda Motors

Für das erste reine Elektroauto von Mazda liegt bereits die zweite Rückrufmeldung vor. Diesmal geht es in Deutschland um über 4.300 Einheiten des MX-30. Sie verließen zwischen 19. Mai und 24. November 2020 das Werk. Der Airbag-Hersteller habe einen „unsachgemäßen Faltvorgang“ gemeldet. „Dieses Problem kann dazu führen, dass die Nähte im Falle der Auslösung aufplatzen und der Beifahrer-Airbag einen verschlechterten Insassenschutz bietet“, teilte die Deutschlandzentrale von Mazda vergangene Woche mit.

Anders als im Februar ist es diesmal bei der Fehlerbehebung nicht mit einem Softwareupdate getan. Für den Tausch des Beifahrerairbags ist eine halbe Stunde eingeplant. Die Erledigung der Maßnahme mit dem internen Herstellerkürzel „AMA020A“ vermerken die Mitarbeiter anschließend in den Mazda-Systemen. Der Fahrzeugstatus könne sowohl von Mazda- als auch freien Betrieben überprüft werden. Europaweit müssen die Vertragswerkstätten in den kommenden Wochen 13.555 SUV abarbeiten.

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