Mercedes C63 AMG: Rückruf in den USA

Wer dem Sportwagen zu häufig einen Burn-Out zumutet, könnte mit Antriebsverlust bestraft werden. Daimler verordnet 2.000 amerikanischen Boliden daher ein Softwareupdate.

Spieler driften mit dem Mercedes-AMG C63 Coupé S in Project Cars 2
Bild: Daimler

Daimler will im Dezember etwas über 2.000 Exemplare des Topmodells C63 AMG in amerikanische Vertragswerkstätten einbestellen. Wie der Konzern der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) mitteilte, kann beim V8-Boliden der Flansch des Hinterachsdifferenzials brechen. Betroffen sind Cabrios, Coupés und Limousinen aus dem Bauzeitraum November 2014 bis Mai 2016. „Innerhalb Europas gibt es lediglich in Großbritannien Fahrzeuge, die von diesem Rückruf betroffen sind“, erklärte ein Daimler-Sprecher auf Anfrage.

Laut Hersteller tritt das Problem bei Fahrzeugen auf, mit denen häufig extreme Anfahrmanöver mit hoher Drehmomentbelastung für den Antriebsstrang („Race Start“) durchgeführt werden. Ein Bruch des Flansches könnte zu einem Antriebsverlust und Fahrzeugstillstand führen. Ein Softwareupdate für das ESP und die Chassiskontrolle sollen die Belastung für den Flansch künftig reduzieren und damit seine Lebenserwartung steigern.

 

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