Mercedes-Rückruf: Batterie kann verrutschen

Automatisch nach einem Unfall aktivierte Sicherheitsfunktionen könnten aufgrund eines unzureichend gesicherten Stromspeichers im Kofferraum ausfallen. Über 195.000 Exemplare der E-Klasse und des CLS sind weltweit betroffen.

Mercedes-Benz CLS Coupé, fotografiert 2021; Exterieur: spektralblau metallic, AMG Line; Interieur: designo Nappaleder Exclusiv in tiefweiß/schwarz, Holz hochglänzend grau, AMG Line, designo Lenkrad zweifarbig in Leder Nappa
Bild: Mercedes-Benz AG

Mercedes-Vertragswerkstätten montieren demnächst im Rahmen einer Rückrufaktion bei zahlreichen Exemplaren der E-Klasse und des CLS eine zusätzliche Halterung der Zwölf-Volt-Batterie. Diese befindet sich in der Reserveradmulde im Kofferraum. Die bislang verwendete Befestigung der Batterie könnte bei einem Unfall nicht den Belastungen standhalten, erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage.

Falls sich bei einem Zusammenstoß die elektrischen Anschlüsse lösen, komme es zum Ausfall verschiedener automatisch aktivierter „Post-Crashfunktionen“, sagte er. Dazu zählen u. a. das Notrufsystem E-Call, die Türentriegelung oder das Warnblinklicht. Die Aussage gilt für Autos aus dem Produktionszeitraum September 2015 bis September 2022.

Auf dem deutschen Markt steht der Rückruf mit dem internen Kürzel „5490204“ für rund 24.400 Einheiten auf dem Programm. Weltweit sind es über 170.000 weitere Exemplare der Baureihen 213 und 257 mit 48-Volt-Bordnetz. „Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für die Montage der zusätzlichen Fixierung wird ca. 30 Minuten in Anspruch nehmen“, kündigte der Sprecher an.

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