Mögliche Bremsprobleme: Suzuki ruft Hayabusa zurück

Bei rund 500 Motorrädern hierzulande müssen die Japaner das Gehäuse des Hauptbremszylinders austauschen. Ansonsten droht schlimmstenfalls ein verlängerter Bremsweg.

Eine silberne Suzuki Hayabusa steht 2022 auf einem Parkplatz.
Bild: Max Simonov / Unsplash

„Bei unseren Untersuchungen haben wir festgestellt, dass die Ausgleichsbohrung im Hauptbremszylindergehäuse der Vorderradbremse aufgrund einer ungenauen Positionierung verschlossen bleiben kann, obwohl der Bremshebel vollständig gelöst ist“. So begründete eine Sprecherin der Suzuki Deutschland GmbH einen Rückruf für das Motorrad GSX1300RM2, auch als Hayabusa bekannt.

Der Fehler könne „unter ungünstigen Bedingungen“ zu einem übermäßigen Spiel des Bremshebels führen und im schlimmsten Fall den Bremsweg verlängern, erklärte die Sprecherin weiter. Daher werde das Hauptbremszylindergehäuse der Vorderradbremse bei Maschinen aus dem Produktionszeitraum 25. Dezember 2020 bis 24. Januar 2022 ausgetauscht.

Die Reparatur soll wohl etwa eine Stunde dauern, wie aus dem Kundenanschreiben in den USA hervorgeht. Dort wird den Haltern zur Vorsicht bei Fahrten vor Durchführung der Rückrufaktion geraten. Man solle zusätzlichen Sicherheitsabstand halten, mahnt der Hersteller und spricht eine Belohnung von 100 US-Dollar für jeden aus, der vor dem 31. August in der Vertragswerkstatt erscheint. In Übersee ist der Rückruf für 2.552 Sporttourer vorgesehen, in Deutschland für 483 Einheiten. Die interne Herstellerkennung lautet „97J8“ .

Nachtrag 6.4.:

Laut dem gestern veröffentlichten Eintrag in die Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts betrifft der Rückruf weltweit 6.865 Zweiräder. Informationen zur Aktion gibt es unter der Rufnummer 06251/5700138.

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