Neuer Takata-Rückruf: Modelle identifiziert

Der von der Airbagproblematik gezeichnete Zulieferer kündigte kürzlich eine neue Aktion an. Mazda und Nissan haben nun Details veröffentlicht.

Ein silberner Nissan Versa steht in den USA vor einer Ziegelmauer, in Europa heißt das Modell Tiida
Bild: Nissan

Nissan und Mazda haben in den USA neue Rückrufe wegen der Takata-Airbagproblematik angekündigt. Betroffen sind bei Nissan 515.000 Fahrzeuge des Modells Versa (Foto), der bei uns als Tiida verkauft wird. Bei den Modelljahren 2007 bis 2012 könne der Gasgenerator des Fahrerairbags beim Auslösen bersten und Metallteile Insassen verletzen.

Gleiches gilt für den Mazda6 (Modelljahre 2009-2011) sowie den CX-7 und CX-9 (2007-2011) – allerdings auf der Beifahrerseite. Über 205.000 Autos müssen hier in die Werkstatt. Es ist ihr zweiter Aufenthalt in dieser Sache. Bereits im vergangenen Jahr ersetzten die Vertragswerkstätten bei vielen Fahrzeugen den alten Gasgenerator durch ein baugleiches, aber neues Teil. So bannten sie die Gefahr einer Fehlauslösung zumindest kurzfristig. Das nun zu verbauende Teil soll das Problem dauerhaft beseitigen.

Noch keine Modellangaben zur Airbagproblematik gibt es von Ford. Takata hatte in seiner Meldung an die US-Behörden auch diesen Hersteller genannt und von insgesamt 2,7 Millionen Fahrzeugen gesprochen, die in die Werkstätten müssen. Rechnet man die von Nissan und Mazda genannten Zahlen zusammen, fehlen also noch Infos zu knapp zwei Mio. Autos.

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