Rückruf für Erdgas-Ford

Das KBA weist Probleme am Kraftstoffsystem für Focus, C-Max und Transit der Baujahre 2003 bis 2011 aus. Für die beiden Pkw gibt es zudem noch eine Fahrwerksaktion vom Sommer nachzutragen.

Ein gelber Ford C-Max im Sommer 2010 vor einem Bürogebäude.
Bild: Ford

Für Erdgas-Modelle von Ford steht laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ein Rückruf an. Korrosion am Erdgas-Multiventil kann bei Focus, C-Max und Transit der Baujahre 2003 bis 2011 „zu Fehlfunktionen der Druckentlastungsvorrichtung führen“, warnt die Behörde. Zur Größenordnung und Abhilfemaßnahme ist nichts bekannt.

Ein Ford-Sprecher verwies darauf, dass der Hersteller schon viele Jahre keine CNG-Modelle mehr anbiete. Die KBA-Bestandsstatistik zählte zu Beginn dieses Jahres immerhin 23.815 Ford, die nicht über einen reinen Otto- oder Dieselmotor, Hybrid- oder Elektroantrieb verfügen. Ein Großteil der Modelle dürfte allerdings Flüssiggas (LPG) tanken und damit nicht betroffen sein.

Nachzutragen gibt es noch eine kleine Ford-Aktion, die nicht im Rahmen eines Rückrufs durchgeführt wurde. Bei 673 Focus und C-Max, die zwischen 31. Mai und 13. Juni 2017 das Werk Saarlouis verließen, war die Halterung der hinteren Torsionsträger offenbar nicht korrekt verschweißt. Die Werkstätten prüften im Rahmen der Aktion „17U15“ die unteren Querlenker und tauschten sie bei Bedarf aus.

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