Rückruf: Mercedes-Busse bremsen eigenständig

In Deutschland müssen bei knapp 2.600 Fahrzeugen die Achsmodulatoren getauscht werden, weil deren Einlassventile beschädigt sein könnten.

Im Bild ein silberner Mercedes-Benz Conecto Gelenkbus mit 18,12 Meter Länge. Beispiele für den hohen Standard der Sicherheitstechnik sind das elektronische Stabilitätsprogramm ESP beim Solo-Fahrzeug und der Knickschutz beim Gelenkbus ATC (Articulation Turntable Controller) von Mercedes-Benz sowie die Vorderachse mit Einzelradaufhängung. Veröffentlichungsdatum: 05.09.2016
Bild: Daimler

Vor einer „selbsttätigen Einbremsung des Fahrzeugs ohne Bremspedalbetätigung“ warnt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei diversen Modellen der Daimler-Tochter Evobus. Eine Sprecherin des KBA nannte auf Nachfrage die Mercedes-Baureihen O530G, O530 GL/Capacity, Citaro G, Citaro GÜ und Conecto G (Foto) aus dem Bauzeitraum Februar 2009 bis Mai 2018, bei denen dieses Problem auftreten könnte.

Der Rückruf mit dem internen Code „42.25M18011A“ sieht den Tausch der Achsmodulatoren bei weltweit 3.756 Fahrzeugen vor. 2.585 davon sind laut KBA in Deutschland registriert. Dies geschieht, weil die Einlassventile im Achsmodulator beschädigt sein könnten. Die Behörde überwacht die Maßnahme laut der Sprecherin voraussichtlich nicht.

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