Suzuki ruft Superbikes zurück

Bei der GSX-R1000 und der GSX-R1000R aus dem vergangenen Jahr kann aufgrund eines Softwarefehlers schlimmstenfalls die Antriebskette abspringen oder reißen.

Eine Suzuki GSX-R1000R steht 2017 bei Dämmerung in einer Boxengasse.
Bild: Suzuki

Seit etwa einem Monat ruft Suzuki die beiden Motorradmodelle GSX-R1000 und GSX-R1000R zurück. „Durch eine fehlerhafte Motorsteuergeräte-Software kann unter bestimmten Bedingungen während des Hochschaltens eine überhöhte Last auf die kraftübertragenden Bauteile einwirken“, heißt es in einem Warnhinweis der Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Dadurch könne die Antriebskette gestreckt werden. Im schlimmsten Fall springe die Kette ab oder reiße.

Der Hersteller hat sich trotz Anfrage bislang nicht zu der Rückrufaktion geäußert, so dass keine Informationen zur betroffenen Stückzahl vorliegen. Offenbar geht es um Maschinen, die zwischen Februar und Dezember des vergangenen Jahres das Werk verließen. Händler ersetzen das Motorsteuergerät, überprüfen die Antriebskette und ersetzen sie bei Beschädigung.

 

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