Toyota: Fünf Probleme, ein Rückruf

Beim Transporter Proace können diverse Fehler zu Beeinträchtigungen der Fahrstabilität führen. Besonders häufig müssen Werkstätten das untere Traggelenk begutachten.

Ein beiger Toyota Proace wird von zwei Handwerkern beladen.
Bild: Toyota

Gleich fünf verschiedene Probleme bekämpft Toyota mit der Rückrufaktion „18SMD-130“ beim Proace. Am schwersten wiegt eine sich möglicherweise lockernde Gewindeverbindung am unteren Traggelenk zwischen Kugelgelenk und Achsschenkel. Hiervon könnten in Deutschland 8.752 Transporter aus dem Bauzeitraum März 2016 bis November 2018 betroffen sein. In Europa geht es um 59.000 Exemplare.

Die weiteren Reparaturen sind jeweils nur für eine zwei- bis dreistellige Stückzahl vorgesehen. Hier geht es um die Riemenscheibe des Klimakompressors (792 Fahrzeuge in Deutschland), sowie um das Anzugsmoment der Schrauben am hinteren Längslenker (218), am vorderen unteren Querlenker (19) und am Lenkgetriebe (13).

Zur konkreten Abhilfemaßnahme machte der Sprecher keine genauen Angaben. Er erklärte lediglich, dass für „Nacharbeiten, Prüfungen und gegebenenfalls Erneuerung von Bauteilen“ zwischen 0,5 und drei Stunden vorgesehen seien, abhängig von der Fahrgestellnummer und der daraus resultierenden Maßnahme. Noch gar keine Informationen liegen zu den baugleichen PSA-Modellen Citroën Jumpy und Peugeot Expert vor.

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