US-Behörde untersucht Hyundai-Rückruf

Weil ein aktueller Rückruf quasi identisch begründet wurde wie eine Aktion aus 2015, prüft die NHTSA nun, ob Meldefristen versäumt wurden.

Ein Ende März in den USA gestarteter Rückruf für fast 1,2 Millionen Kia Optima, Sorento und Sportage sowie Hyundai Sonata und Santa Fe Sport könnte für den Konzern weitere unangenehme Folgen haben. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) hat in Folge dieser Aktionen eine Untersuchung angekündigt. Geprüft wird der Zusammenhang der beiden Rückrufe mit einer Aktion aus dem September 2015. Damals wurden ausschließlich Sonata der Modelljahre 2011 und 2012 zurückgerufen.

Ursache war damals eine verunreinigte Kurbelwelle in 2.0- und 2.4-Benzinmotoren, die einen Pleuelschaden und damit einen Motorausfall verursachen konnte. Der nun angekündigte Rückruf für je nach Baureihe unterschiedliche Modelljahre zwischen 2011 und 2014 hat eine nahezu identische Begründung.

Daher möchte die NHTSA nun vom Hersteller in Erfahrung bringen, ob die Meldefristen gegenüber der Behörde eingehalten wurden und warum der Rückruf nicht schon damals für alle Baureihen und Modelljahre gestartet wurde. Hyundai hatte damals angegeben, der Produktionsfehler an der Kurbelwelle sei im April 2012 beseitigt worden. Ob der aktuelle Rückruf auch für Europa relevant ist, blieb von den deutschen Pressestellen bislang unbeantwortet.

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