US-Rückruf: Diebstahlschutz bei VW nicht ausreichend

Knapp 90.000 Fahrzeuge benötigen ein Softwareupdate, weil der Fahrer nicht vor einem steckenden Zündschlüssel gewarnt wird.

Ein roter VW Tiguan steht in den USA vor einem Bergsee.
Bild: VW

Volkswagen startet in diesen Tagen in Nordamerika einen Rückruf für die Modelle Tiguan, Jetta und Atlas. Das geht aus einem behördlichen Warnhinweis der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) hervor. Bei knapp 90.000 Fahrzeugen könnte es vorkommen, dass kein akustisches Warnsignal ertönt, wenn ein Fahrer nach dem Ausschalten der Zündung die Tür öffnet und der Schlüssel im Zündschloss verbleibt.

Um die Fahrzeuge wieder in Einklang mit den US-amerikanischen und kanadischen Sicherheitsbestimmungen zu bringen, stehen im Rahmen der Aktionen „90L3“ und „90L4“ Softwareupdates für das Kombiinstrument an. Betroffen sind nur Modelle, die nicht über das Keyless-Schließsystem verfügen. Etwa ein Drittel des abzuarbeitenden Fahrzeugparks entfällt auf den Tiguan. Es ist das einzige betroffene Modell, das auch in Europa erhältlich ist. Wenn überhaupt, lösen die Vertragsbetriebe hierzulande das Problem wohl nicht mit einem offiziellen Rückruf.

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