VW, Seat und Skoda: Rückruf wegen Abschleppöse

Bei 50.500 Polo, 6.000 Mii sowie 11.400 Citigo und Rapid muss das fehlerhaft geschweißte Teil im Bordwerkzeug ausgetauscht werden.

Ein roter Seat Mii fährt nachts in einer Großstadt an Schaufenstern vorbei.
Bild: Seat

Durch einen Fehler in der Schweißvorrichtung des Lieferanten der Abschleppöse steht im VW-Konzern ein Rückruf an. Es besteht die Möglichkeit, dass das Teil den auftretenden Zugkräften nicht Stand hält und abreißt.  Bei knapp 68.000 VW Polo, Seat Mii sowie Skoda Citigo und Rapid aus dem Bauzeitraum 29. März bis 24. April 2017 muss das im Bordwerkzeug befindliche Teil (Nr. „6K0 803 615 C“) daher ausgetauscht werden. Regelmäßige Qualitätsüberwachung hätten den Fehler zutage gefördert, erklärten die Sprecher der drei Marken.

Nach dem Tausch bringen die Vertragswerkstätten in der Reserveradmulde einen Aktionsaufkleber an und legen dem Bordbuch einen Hinweis auf die ausgetauschte Abschleppöse bei. Von der Aktion „50D9“ sind hierzulande 685 Polo betroffen, beim Rückruf „50D8“ geht es um 311 Skoda (fast ausschließlich um den Citigo). Den größten Anteil unter den hierzulande betroffenen Fahrzeugen hat Seat mit 3.110 Exemplaren des Mii (Foto). Bei den Spaniern lautet der Aktionscode „50E1“.

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