Zwei Rückrufe bei Maserati

Im August erhalten 4.115 Halter eines Ghibli, Levante und Quattroporte eine Einladung zur Kontrolle der Fahrersitzverkabelung. Für das SUV steht noch eine zweite Aktion an.

Nahaufnahme von der Kopfstütze des Fahrersitzes eines Maserati Levante mit dem eingraviertenEmblem
Bild: Maserati

Eine Prüfung und ggf. ein Austausch des Sitz-Kabelbaums steht im August bei 4.115 in Deutschland gemeldeten Maserati Ghibli, Levante (Foto) und Quattroporte an. Neben einem Ausfall der elektrischen Sitzverstellung droht laut einem Markensprecher „in seltenen Fällen ein elektrischer Kurzschluss zwischen dem Sitzkabelbaum und der Motorbaugruppe für die Sitzverstellung“.  Problem: Der Sitzkabelbaum könne an Metallpunkten an der Sitzeinheit bzw. dem Sitzunterbau reiben.

Die Aktion „342“ dauert etwa eine Stunde und betrifft den Bauzeitraum Juni 2013 bis 31. Dezember 2016. In Deutschland müssen dann Fahrzeuge wegen einer fehlerhaften Verlegung der Fahrersitzverkabelung in die Vertragswerkstatt. Unfälle durch einen kurzschlussbedingten Brand habe es bislang keine gegeben, betonte der Sprecher.

Um deutlich weniger Exemplare geht es bei einem zweiten Rückruf der italienischen Edelschmiede. Erneut geht es um das SUV Levante, diesmal allerdings nur um die Diesel-Variante des Modelljahres 2017.Das Schlauchmaterial der Leitung zwischen dem Turbolader und dem Ladeluftkühler könnte reißen. Dies würde zu einem spürbaren Leistungsverlust des Motors führen. Die Systemkontrollleuchte weise in solch einem Fall auf das Problem hin, so der Sprecher.

In der Werkstatt erfolgt ein Austausch des Kurzschlauchs. Kurz ist auch die Dauer des Boxenstopps: 30 bis 40 Minuten sind dafür angesetzt. Der Aktionscode lautet „349“. Auch hier sind dem Hersteller keine Unfälle aufgrund der Probleme bekannt.

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