Ford: Großer Transporter-Rückruf

In Nordamerika müssen etwa 400.000 Transit mindestens zweimal in die Werkstatt, weil ein Antriebsverlust während der Fahrt droht.

Mehrere Ford Transit im Einsatz auf einer Baustelle in den USA.
Bild: Ford

Ford ruft in den USA und Kanada vom Typ Transit mit mittleren und langen Radständen zurück, weil ein Antriebsverlust während der Fahrt droht. Die Langzeitbeständigkeit der flexiblen Verbindung zwischen Getriebe und Antriebswelle sei beeinträchtigt, hieß es in einer Unternehmensmitteilung. Die betroffenen Fahrzeuge verließen zwischen 17. Januar 2014 und 15. Juni 2017 das Werk in Kansas City. Ein Sprecher der Ford-Werke AG teilte auf Anfrage mit, dass die Aktion für Deutschland nicht relevant sei.

Wird die Fahrt mit einer geschädigten Verbindung fortgesetzt, könne sich die Antriebswelle vom Getriebe lösen, hieß es. Neben dem Liegenbleiben des Fahrzeugs droht auch eine Beschädigung umgebender Bauteile, einschließlich der Brems- und Kraftstoffleitungen. Für die Kunden steht noch keine finale Lösung des Problems bereit. Daher wird bei allen Fahrzeugen mit mehr als 48.000 km Laufleistung (und dann alle weiteren 48.000 km) die Verbindung zwischen Getriebe und Antriebswelle getauscht. Sollte das problematische Bauteil überarbeitet worden sein, erfolgt dann die finale Reparatur.

 

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