Ford: Rückruf für über 43.500 Pick-ups

Dem Ranger droht ein Antriebsverlust oder eine Blockade der Hinterräder. In Deutschland sind etwas über 8.000 Exemplare betroffen.

Ein bronzefarbener Ford Ranger Wildtrak fährt 2019 durch den Wald.
Bild: Ford

Über 8.000 von weltweit 43.545 zu überprüfenden Pick-ups der Marke Ford sind in Deutschland registriert. Beim Ranger aus dem Bauzeitraum September 2018 bis Mai 2019 steht im Rahmen des Rückrufs mit dem internen Code „22S30“ eine Kontrolle und ggf. der Austausch des Differenzials an der Hinterachse an, wie ein Sprecher der Ford Werke GmbH in Köln auf Anfrage bestätigte.

Grund für die Maßnahme ist der mögliche Bruch einer Differenzial-Ritzelwelle. Ein Mikroriss im Bauteil könne sich z.B. beim Anfahren aus dem Stand mit einem voll beladenen Fahrzeug und/oder im Anhängerbetrieb negativ auswirken, erklärte der Sprecher. „Dies könnte eine Überbeanspruchung des hinteren Differenzials zur Folge haben, so dass das betroffene Fahrzeug entweder den Antrieb zu den Hinterrädern verliert oder im Extremfall die Hinterräder blockieren“, sagte er.

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