Mazda ruft weltweit 172.000 Fahrzeuge zurück

Über 16.600 Mazda3 und CX-30 müssen in Deutschland zu einem noch nicht feststehenden Zeitpunkt für ein Softwareupdate des Notbremsassistenten in die Vertragswerkstatt.

Mazda CX-30, 2019, Girona, Polymetal Grey, Fahraufnahme auf einer Landstraße.
Bild: Mazda Motors Deutschland GmbH

Für weltweit 172.000 Exemplare des Mazda3 und CX-30 steht ein Rückruf an. Grund ist eine unsachgemäße Programmierung der Steuersoftware des Bremsassistenten. Das „Smart Brake Support“ genannte System erkennt unter Umständen während der Fahrt Hindernisse, wo keine sind. In einem solchen Fall werden die Fahrzeugbremsen automatisch betätigt, obwohl keine Kollision unmittelbar bevorsteht.

„Die Halter der betroffenen Fahrzeuge werden vom Kraftfahrt-Bundesamt kontaktiert und zur Reparatur in die Werkstatt gebeten“, kündigte die deutsche Geschäftsstelle des japanischen Herstellers jetzt schriftlich an. In Deutschland geht es den Angaben zufolge um 16.612 Fahrzeuge. Sie stammen aus dem Produktionszeitraum 6.11.2018 (Mazda3) bzw. 25.4.2019 (CX-30) bis 19.10.2019. Wann der Rückruf mit dem internen Aktionscode „AK072A“ startet und wie lange er dauert steht noch nicht fest.

Durch das nun anstehende Update des Steuergerätes ändern sich laut Importeur bestimmte Betriebsspezifikationen des Bremsassistenten. „Aus diesem Grund müssen die entsprechenden Abschnitte der Betriebsanleitung überarbeitet und auch das Kombiinstrument neu programmiert werden“, begründete das Unternehmen den verzögerten Rückrufstart. Die Fahrgestellnummer eines jeden betroffenen Fahrzeugs sei in den Mazda Systemen vermerkt und könne von Mazda-Betrieben und auch freien Werkstätten hinsichtlich des Status überprüft werden.

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