Großer Mercedes-Rückruf in den USA

Bei 745.000 älteren Fahrzeugen muss die Verklebung des Schiebedachglases überprüft werden. Schlimmstenfalls könnte das Teil sonst in den Verkehrsraum fallen.

Ein silberner Mercedes-Benz CLK-Klasse, CLK 63 AMG Coupé, fährt 2006 auf einer Küstenstraße
Bild: Daimler AG

Daimler ruft in den Vereinigten Staaten knapp 745.000 Mercedes-Modelle mit Glasschiebedach zurück. Wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde am Wochenende mitteilte, kann sich die Verbindung der Glasscheibe zum Schiebedachrahmen so stark lockern, dass sich das Teil vom Fahrzeug löst.

Betroffen sind die Modelljahre 2001 bis 2011 der C- und E-Klasse sowie des CLK und CLS (Baureihen 203, 211, 209 und 219). Ob auch Fahrzeuge in Deutschland wegen diesem Problem in die Vertragswerkstatt müssen, ist noch unklar. In der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamt findet sich zur Stunde noch kein Eintrag hierzu.

Die US-Betriebe überprüfen die Glasscheibenverklebung an den betroffenen Fahrzeugen und tauschen gegebenenfalls das Schiebedach aus. Das Problem ist den Angaben zufolge nur bei etwa zwei Prozent der einbestellten Fahrzeuge tatsächlich vorhanden. Die Kunden in Übersee sollen Mitte Februar eine Einladung zur Fahrzeugkontrolle erhalten.

Nachtrag 10.1.:

Inzwischen läuft der Rückruf weltweit.

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