Ford-Rückruf: Falsche Angabe der Zuglast

Bei etwa 500 Exemplaren des Mustang Mach-E und Transit Custom müssen hierzulande wohl die Fahrzeugpapiere ausgetauscht werden.

Ein weißer Ford Mustang Mach-E fährt 2021 auf regennasser Fahrbahn.
Bild: Ford of Europe GmbH

Nachträgliche Abhilfemaßnahmen von Ford, deren interne Kennung ein „C“ in der Mitte trägt, werden in der hausinternen Terminologie als „dringende Arbeiten vor Auslieferung“ bezeichnet. Allerdings können sie auch Fahrzeuge betreffen, die schon beim Kunden sind und somit klassisch zurückgerufen werden müssen.

Die Verwendung der Kürzel „23C07“ für den Mustang Mach-E und „23C08“ für den Transit Custom könnte daran liegen, dass eine Serviceanweisung derzeit noch erarbeitet wird, wie ein Sprecher der Ford Werke GmbH auf Anfrage erklärte. Diese Anweisung dürfte allerdings in beiden Fällen nicht sonderlich kompliziert ausfallen, denn es geht laut dem Sprecher jeweils um „eine Abweichung zwischen VIN-Etikett, Übereinstimmungsbescheinigung und Registrierungsdokumenten hinsichtlich der Zuglast“.

Das Elektroauto kann 1.000 kg ziehen, in den Dokumenten sind aber nur 750 kg angegeben. Umgekehrt die Situation beim Transporter: Er hat eine Anhängelast in den Registrierungsdokumenten eingetragen, darf aber keine Last ziehen.

Vom Mustang Mach-E sind in Deutschland 182 Fahrzeuge von dieser Aktion betroffen. Sie liefen zwischen 3. Januar und 17. Juni 2022 im mexikanischen Werk Cuautitlan vom Band. Beim Transit Custom geht es hierzulande um 319 Fahrzeuge. Sie wurden zwischen 30. April 2022 und 8. März 2023 im Werk Kocaeli in der Türkei produziert.

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